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22.07.2019 - Nachhaltigkeit Kolumne Vegane Gesellschaft Schweiz 1/3 - Ernährung und Umwelt

Der Anteil unserer Ernährung macht in der Schweiz fast einen Drittel der Umweltbelastungen aus. Die Wahl unserer Nahrungsmittel ist somit nicht nur für unsere eigene Gesundheit relevant, sondern hat auch Auswirkungen auf die Natur.

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Insbesondere die Nutztierhaltung verursacht weltweit mehr Treibhausgase als der globale Verkehr – also alle Autos, LKWs, Schiffe und Flugzeuge zusammen. Ausserdem werden jedes Jahr für den Sojaanbau, zum Beispiel in Brasilien, gigantische Flächen Regenwald gerodet. Rund 75% davon wird anschliessend zu Tierfutter verarbeitet. Die Zerstörung des Regenwalds bedeutet, neben einem Verlust an Artenvielfalt und der Verdrängung von indigenen Völkern, einen enormen Schaden für unser Klima: Ein gesunder Regenwald ist nämlich einer der effektivsten CO2-Senker, den es gibt.

Mit einer vermehrt pflanzlichen Ernährung können wir einen grossen Teil der Agrarfläche und viel Wasser einsparen. Nicht, weil die Tiere selbst so viel Platz beanspruchen oder trinken, sondern weil das Futter für sie so viel Anbaufläche und Wasser verbraucht. 

Wer sich für eine vermehrt vegane Lebensweise entscheidet, entscheidet sich damit auch für eine umweltfreundlichere Ernährung.

Laura Lombardini ist Geschäftsleiterin bei der Veganen Gesellschaft Schweiz. Die Non-Profit Organisation setzt sich für die Förderung der veganen Lebensweise in der Schweiz ein. Weitere Tipps, Rezepte und Informationen gibt es auf www.vegan.ch.