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22.07.2019 - Nachhaltigkeit Kolumne Vegane Gesellschaft Schweiz 2/3 - Gesund vegan - so geht’s

Gesundheit ist ein komplexes Thema. Es gibt unzählige Faktoren wie Umwelt, Gene, Stress, Bewegung und Ernährung, die darauf einwirken. Auf einige dieser Faktoren, wie die Ernährung, können wir grossen Einfluss nehmen, auf andere hingegen weniger.

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Eines vorweg: Die perfekte Ernährungsform gibt es nicht – jede hat ihre Vor- und Nachteile. Die vegane Ernährung punktet aber zum Beispiel gegenüber einer Herkömmlichen in der Regel mit mehr Folsäure, Ballaststoffen und Vitamin C und wirkt auf einige Zivilisationskrankheiten, darunter Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes Typ 2, vorbeugend. 
Wer sich für eine vegane Ernährung entscheidet, sollte sich unbedingt mit einer sicheren Vitamin B12-Quelle auseinandersetzen. Dieses von Bakterien hergestellte Vitamin wird den meisten Tieren ins Futter beigemischt. Wer nicht den Umweg übers Tier machen möchte, kann sich deshalb ganz einfach mit Lutschtabletten versorgen.

Auch Kalzium und Eisen sind bei einem veganen Lebensstil kein Problem: Kalzium findet sich in angereichertem Mineralwasser oder pflanzlicher Milch, Broccoli oder Nüssen und das Eisen in Tofu, Hülsenfrüchte und dunkelgrünem Blattgemüse. Selbst erhöhter Proteinbedarf, wie bei Sportler*innen der Fall, kann mit der veganen Ernährung ganz einfach gedeckt werden. 

Wenn man sich eine Regel für eine ausgewogene, vegane Ernährung merken sollte, wäre es wohl diese hier: Je bunter und abwechslungsreicher, desto besser.

Laura Lombardini ist Geschäftsleiterin bei der Veganen Gesellschaft Schweiz. Die Non-Profit Organisation setzt sich für die Förderung der veganen Lebensweise in der Schweiz ein. Weitere Tipps, Rezepte und Informationen gibt es auf www.vegan.ch.