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Die Emmentaler Bio-Mühle

Einzigartiges Crunchy-Müesli

Die Steiner Mühle

In der Steiner Mühle wird nicht nur gemahlen, sondern auch viel getüftelt. Ein Handwerk, das viel Herzblut verlangt und der Bio- und Demeter-Qualität so gerecht wird

Es ist wohl kein Zufall, dass die einzige reine Bio-Mühle der Schweiz im Emmental steht. In einer Gegend, wo die Bio-Bewegung im deutschsprachigen Raum – weit weg von den urbanen Zentren – Mitte des 20. Jahrhunderts ihren Anfang nahm. Und wo Thomas Steiner von seinem Vater Gottfried eine Mühle übernahm, seinem Instinkt folgte und ab 1995 nur noch Bio-Rohstoffe verarbeitete. «Damals wurde er im Emmental belächelt, doch im Rückblick war er seiner Zeit voraus», sagt Thomas Portmann, Leiter Verkauf und Marketing der Steiner Mühle.

Insgesamt 12500 Tonnen Getreide, Hülsenfrüchte und Ölsaaten geraten im Jahr durch die Mahlsteine im bernischen Zollbrück und werden zu einer Vielzahl Produkten verarbeitet: Mehl, Griess, Schrot, Flocken, Hülsenfrüchte, Brotbackmischungen und natürlich auch die Demeter-Crunchy-Müesli. Dabei ist das Mahlen längst nicht so einfach, wie man es sich vorstellen mag. Die 36 Mitarbeitenden des Betriebs benötigen Konzentration und Präzision, damit zum Schluss die Müesliflocken in der gewünschten Grösse, im richtigen Mischverhältnis und in Bio- oder Demeter-Qualität in der Verpackung landen. Überall könnten Fehler passieren, sagt Portmann. «Rädli falsch gedreht, Sieb nicht präzis eingestellt, Granulationsstufe nicht korrekt. Genau darum ist Herzblut so wichtig.»

Vielfältig und innovativ

Hinzu kommt ein ausgeklügelter Prozess, den der Rohstoff durchmacht, bevor er es überhaupt in die Mühle schafft. Hier liege eine der Stärken der Steiner Mühle, sagt Portmann. «Wir bieten nicht nur den Verarbeitungsprozess, sondern entwickeln Produkte von der Idee bis zur Verpackung. Gerade bei einem Müesli gebe es einige Fragen zu klären: Was wollen wir überhaupt? Welche Nährwerte und Proteine sollen drin enthalten sein? Wie entwickelt sich das Aroma zusammen mit Milch oder Früchten? Welche Getreide passen zusammen? Fragen, die vor allem eins verlangen – Testen. «Hinter jedem Produkt steht viel Tüftelei», erzählt Portmann. Da gingen schon mal ein paar Monate vorüber, bis Kunde und die Mühle richtig zufrieden sind. Die drei verschiedenen Sorten des Crunchy-Müesli wurden so eigens für Alnatura kreiert und landen in dieser hauseigenen Mischung auf dem Zmorgetisch.

Übrigens sind es nicht nur die grossen Namen, die ihr Getreide in die Steiner Mühle bringen. Man sei eben eine vielfältige Firma, sagt Portmann nicht ohne Stolz. «Wir produzieren nicht nur Müesli- oder Brotbackmischungen für Grosskunden, sondern beispielsweise auch Mehl für den Sonntagszopf im regionalen Hoflädeli.»