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Schweizer Bio-Bier vom Wädi-Brau-Huus

4 Rohstoffe, 3 Brauer, 1 Bier

Tradition gepaart mit Pioniergeist: Die Brauer Stephanie, Sebastian und Yanick kreieren mit viel Herzblut in der Wädenswiler Brauerei Bio-Biere mit Hopfen aus der Region.

„Bier ist mehr als ein Getränk“, sagt Brauerin Stephanie Schwarzmüller und geht sogar noch einen Schritt weiter. „Es ist ein Grundnahrungsmittel, schliesslich gab es Bier ja schon vor den Ägyptern“, ergänzt sie mit einem Augenzwinkern. 

 

Bier-Pioniere
Das Wädenswiler Bier ist noch nicht ganz so alt, kann aber schon auf eine fast 200-jährige traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Lange wurde die Brauerei von Generation zu Generation weitervermacht und hatte schon ganz früh einen eigenen Felsenkeller, der es ermöglichte, das ganze Jahr hindurch Bier zu brauen. Das Wädi-Brau-Huus übernahm aber auch geschmacklich mehrmals die Vorreiterrolle: 1992 lancierte es zum einen das erste Hanf-Bier und zum anderen das schweizweit erste Bio-Bier. Mehrere Biere aus dem Wädi-Brau-Huus gewannen 2010 am Wettbewerb „Schweizer Bier des Jahres“ Medaillen und das beste Schweizer Lagerbier stammt laut Kassensturztest des Schweizer Fernsehens auch aus dem Hause Wädi-Brau. 

 

Hopfen, Hefe, Malz, Wasser und Herzblut
„Die Geschichte macht das Wädenswiler Bier einzigartig“, sagt auch der Braumeister Sebastian Fleck. Stephanie, Sebastian wie auch der dritte im Bunde – Brauer Yannik – sind stolz, das traditionsreiche Wädibier noch weiter vorwärts zu bringen. „Das kleine Team macht das Brauen sehr familiär“, findet Yannik. „Uns verbindet diese riesige Leidenschaft des Bierbrauens“, ist Stephanie überzeugt. Die drei arbeiten aus Überzeugung im Wädi-Brau-Haus. „Wir geben alles, um unsere Kunden und Gäste immer wieder mit neuen Kreationen zu überraschen“, sagt Stephanie.

 

„In jeder Flasche Wädibier steckt eine Menge Herzblut drin.“ – Sebastian, Braumeister

 

Der Erfinder- und Entwicklungsgeist ist eine Eigenschaft, welche die kleine Brauerei im Kanton Zürich von den grossen Playern unterscheidet. „Wir sind jeden Tag kreativ und können so immer wieder aufs Neue ein Bier komplett neu erfinden. Diese Vielfalt aus nur vier Rohstoffen herauszubekommen ist wunderbar“, sagt Braumeister Sebastian. 

 

Biologisch und regional
Denn das Wichtigste an einem guten Bier – da sind sich die Drei einig –  sind qualitativ hochstehende Zutaten. „Es braucht einen guten Hopfen, Malz, Hefe und das passende Wasser“, sagt Sebastian. Und Stephanie ergänzt: „Wir beziehen den Hopfen aus der Region, das ist nicht wirklich üblich bei der Bierproduktion, aber der Aufwand lohnt sich.“ Neben der Verwendung von rein biologisch angebauten Rohstoffen verzichtet das Wädi-Brau-Haus ganz auf übliche Keller-Behandlungsmethoden wie die Beschleunigung der Gär-Prozesse oder der Pasteurisation und lässt dem Bier die nötige Zeit für eine natürliche Gärung. 

 

„Bio-Bier ist der richtige Weg. Denn das macht das Wädi-Bier einzigartig.“ – Sebastian, Braumeister

 

Dass verschiedene Kreationen aus dem Wädi-Brau-Huus Wädenswiler Bier schon ausgezeichnet wurden, das bestätige auch, dass Bio der richtige Weg ist, findet Sebastian: „Wir haben von Anfang an auf ungefiltertes, also trübes Bier und auf biologische Zutaten gesetzt. So waren wir immer einzigartig und diese Einzigartigkeit schmeckt man mit jedem Schluck.“
 

Sinnvoll Beitrag über die Wädenswiler Biere

Wusstet ihr, dass das Wädi-Brau-Huus das erste zertifizierte Schweizer Bio Bier gebraut hat? Das war vor bald 30 Jahren. Doch nicht nur das. Die in Wädenswil gelegene Brauerei ist auch die erste Brauerei mit Gasthaus und lebt diesen Innovationsgeist auch heute noch fort. Wir haben darüber mit Stephanie Schwarzmüller gesprochen, der Braumeisterin vom Wädi-Brau-Huus.

„Ich stamme ursprünglich aus München. Bin dort geboren und aufgewachsen. Als dann der Studiengang Brau- und Getränketechnologie neu aufkam, meldete ich mich spontan dafür an. Wenn man in Bayern aufwächst, kommt man ja von Anfang an mit Bier in Kontakt, und da mein Vater auch ein Braumeister ist, hatte ich von Anfang einen Zugang zum Bier. Wahrscheinlich habe ich das Bier im Blut! Ich habe dann mit 18 Jahren angefangen zu studieren und schnell gemerkt: Das kommt gut!

Nach dem Studium war es dann schwierig einen Job zu finden. Es lag sicherlich auch daran, dass ich noch so jung war und keine Berufserfahrung hatte. Dass ich eine Frau bin, hat mir sicherlich auch nicht in die Karten gespielt. Frauen sind in dieser Domäne immer noch Exoten. Ich habe dann eine Zeit lang in der Gastronomie gearbeitet und mir gesagt: „Noch eine Bewerbung. Wenn das wieder nichts wird, muss ich mir was anderes überlegen.“ Aber zum Glück hat mich dann Wädibräu eingeladen und auch genommen! 

Die Geschichte der Wädenswiler Biere ist über 180 Jahre alt. Es gibt immer noch den wunderschönen alten Felsenkeller. Auch das alte Schleppdampfschiff Gambrinus
 haben wir noch, denn früher wurden die Biere mit Schiffen über den See geliefert. Das Haus hat Tradition und das gefällt mir gut. Trotzdem sind wir innovativ. Probieren immer wieder etwas Neues aus und bieten auch saisonale Biere an. 

Das Schönste am Beruf Braumeisterin ist zu sehen, wie unsere Gäste unser Bier trinken. Sie sehen dann so zufrieden aus. Und wenn sie dann auch noch auf mich zukommen und mich loben, dann ist das schon ein echt tolles Gefühl. Das macht so viel aus! Deshalb arbeite ich auch so gerne in einer kleinen Brauerei. Da hat man noch den engen Kontakt mit den Kunden und Gästen. Naja, und dann trinke halt auch ich sehr gerne unser Bier! 

Ein gutes Bier ist ausgewogen. Es muss erfrischend sein. Der Kohlensäuregehalt spielt da eine wichtige Rolle. Die Balance zwischen Malz, Hopfen und der Hefe ist auch wichtig. Man merkt dies einem Bier sofort an. Das beste Zeichen ist immer, wenn der Gast Lust hat noch ein weiteres Bier zu bestellen. Dann weiss ich, dass es gut ist. 

Der krönende Abschluss eines Tages ist immer das Feierabend Bier. Wenn man mit Kollegen und Gästen noch in die Gaststube geht und dieses Beisammensein geniesst. Man kann so den Tag zufrieden abrunden. Man weiss, man hat was geschafft. Es wurde gearbeitet und nun kann man sich zusammen zurücklehnen und geniessen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass dies heutzutage zu kurz kommt. Das Bier ist meiner Meinung nach ein gesellschaftliches Getränk, das verbindet. Und darum geht es ja im Leben. Gemeinsam zu erleben, zu teilen, sich zu erfreuen. „

Stephanie’s Sinnvoll Tipp: Das Leben auch zu geniessen. Sich Zeit zu nehmen für Freunde. Es muss ja nicht immer ein Bier sein. Doch einfach mal da sein, zusammen den Feierabend geniessen und den Tag genussvoll abrunden. 

Die Bio-Biere vom Wädi-Brau-Huus gibt’s in ausgewählten Alnatura Bio Super Märkten.