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Thema des Monats: Müesli

Kernige Flocken, knusprige Flakes, gepuffte Getreidekörner – die Vielfalt in der morgendlichen Müeslischale kann enorm sein. Insbesondere wenn Milch oder deren Alternativen, Joghurt, Obst, Beeren und andere frische Zutaten hinzukommen. Hier ein kleines «Who is Who» der Cerealien, wie das Frühstücksgetreide auch genannt wird.

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Klassische Müeslimischung

Müesli gilt als eine Erfindung des Schweizer Arztes Bircher-Benner. Er kombinierte – in Anlehnung an das Frühstück der Alphirten – Haferflocken mit Zitronensaft, Nüssen, Äpfeln und, mangels frischer Vollmilch, Kondensmilch. Noch heute besteht ein traditionelles Müesli aus Getreideflocken, Nüssen und Kernen sowie getrockneten Früchten. Die Kondensmilch aber wird durch frische Milch, Haferdrink und Co. ersetzt.

Crunchy oder geröstet

Wer es beim Frühstück knusprig-süss mag, greift zu Crunchy oder geröstetem Müesli. Bei beiden sind – ganz müeslitypisch – Getreideflocken die Basis; hinzu kommen Zucker und Fett. Bei einem Crunchy werden diese Zutaten gut vermischt und so gebacken, dass knusprige Häufchen entstehen. Im Unterschied zum gerösteten Müesli, wo der Zucker durch Sirup ausgetauscht wird, der die Getreideflocken beim Backen fein überzieht. Auf eine Zuckerquelle verzichten kann man bei beiden nicht: Der Zucker und die Temperaturen des Backens sorgen für die knusprige und karamellig-süsse Note, die sowohl Crunchy als auch geröstetes Müesli ausmachen.

Flakes – aus Mais, Dinkel und Co.

Cornflakes, eine Erfindung der Kellogg-Brüder, gibt es seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Ihre Hauptzutat ist heute wie damals Mais (englisch corn). Mittlerweile kennt man die knusprigen Flakes auch aus anderen Getreidesorten, Dinkel oder Reis beispielsweise. 

Die Flakes-Herstellung kann auf zweierlei Weise erfolgen. Im klassischen Walzverfahren werden die Getreidekörner von Schale und Keimling befreit und gekocht, um dann sorgfältig getrocknet und zu Flocken gewalzt zu werden. Ihre goldbraune Farbe, knusprige Konsistenz und das charismatische Röstaroma entstehen während des sich anschliessenden Toastens. Alles in allem dauert die Herstellung im klassischen Walzverfahren ganze acht Stunden. Die schnellere Alternative: das Extrusionsverfahren. Auch hier werden von Schale und Keimling befreite Getreidekörner gekocht, um dann aber durch Düsen gepresst zu werden, die ihnen die klassische Form und Konsistenz geben. Der Zeitaufwand liegt bei etwa 30 Minuten.

Warm frühstücken – Porridge

Porridge ist das ideale Frühstück für alle, die morgens eine warme Mahlzeit mögen. Nach traditionell schottischem Rezept werden Haferflocken in Milch und Wasser gekocht, bis sie eine cremig-breiige Konsistenz haben. Je nach Geschmack kommen Rahm, Zucker oder Salz hinzu. Für die etwas schnellere Variante gibt es Porridge aus bereits zerkleinerten Schmelzflocken, die schon beim Übergiessen mit warmer Flüssigkeit einen Brei ergeben, je nach Belieben verfeinert mit Gewürzen, Früchten oder Nüssen.

Kleine Körner – knusprig gepufft

Getreide und andere Körner kommen in vielerlei Varianten ins Müesli. So auch in gepuffter Form. Dafür werden Dinkel, Amaranth und Co. Wasserdampf und Druck ausgesetzt. Die Körner blähen sich auf, ihre Stärke verkleistert und sie bekommen eine leicht knusprige Konsistenz. Oft sind diese Pops oder Poppies leicht mit Honig oder Zucker gesüsst und daher besonders bei Kindern beliebt. 

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Einsparungen von Plastik und Metall

Mit der Umstellung aller Alnatura Cerealien von einer Verpackung mit Wiederverschluss-Clip auf einen geschweissten Folienbeutel mit verkürzter Abzugslänge sparen wir pro Jahr (Betrachtungszeitraum 2016): fünf Tonnen Metall und knapp 220 000 Quadratmeter Folie (ca. 30 Fussballfelder).

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