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Orientalische Gewürze

Thema des Monats

Wer gern mediterran, asiatisch oder indisch kocht, hat meist eine grosse Gewürzvielfalt zu Haus.

Die "Salz- und Pfeffermonokultur" gehört zum Glück der Vergangenheit an.

Bio-Gewürze

Beim biologischen Anbau von Gewürzen werden keine Pestizide eingesetzt. Ebenso ist es untersagt, Bio-Gewürze mit Gamma- oder Röntgenstrahlung zu behandeln, um sie länger haltbar zu machen.

Die Gewürze des Orients

  • Curry ist im eigentlichen Sinn eine Gewürzmischung, die unter anderem aus Kurkuma, Pfeffer, Chili, Kardamom, Koriandersamen, Ingwer, Kreuzkümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat, Piment und Nelken besteht. Je nach Inhaltsstoffen kann das Curry geschmacklich variieren – von süsslich-mild bis feurig-scharf. Curry passt sehr gut zu Reisgerichten, Lamm- und Kalbfleisch, aber auch Fisch. Wer gern indisch kocht, für den ist Curry ein Muss.

  • Kurkuma wird aus dem Wurzelstock einer Ingwer-Verwandten gewonnen. Dem Currypulver verleiht das intensivgelbe Gewürz seine Farbe. Wegen seiner farblichen Ähnlichkeit zum Safran hörte es früher auch auf den Namen "indisch Safran ". Im Aroma und Geschmack tun sich allerdings erhebliche Unterschiede auf: Dezent pfeffrig-fruchtig im Aroma und würzig im Geschmack mit leicht herber Note kommt Kurkuma in fast jedem indischen Rezept zum Einsatz, zum Beispiel in Marinaden, Bohnen- und Linsengerichten. Das Gewürz stammt ursprünglich aus Südostasien, Indien ist heute aber Hauptanbauland.

  • Kardamom ist ein waschechter Inder. Wie Kurkuma stammen die rötlichbraunen Samen von einer Pflanze aus der Ingwerfamilie. Eine dreijährige arbeitsintensive Wartezeit zwischen Aussaat und Ernte machen das süsslich-scharfe Gewürz zu einem der teuersten der Welt. In der indischen Küche verfeinert es zum Beispiel Byriani, ein Reisgericht, das zudem mit Gewürznelken, Zimt und Indischem Lorbeerblatt zubereitet wird. Eine wichtige Rolle spielt Kardamom auch bei Masala Chai, dem typisch indischen Gewürztee: Je nach Rezept enthält dieser ausserdem Zimt, Gewürznelken sowie schwarzen Pfeffer, Muskatblüte oder Fenchel.
     
  • Koriander ist eng mit Kümmel, Fenchel und Dill verwandt. Seine gelappten Blätter ähneln der Petersilie. In der indischen Küche werden zum einen diese Blätter verwendet – kurz vorm Servieren hinzugefügt kommt ihr zitrusartiges Aroma am besten zur Geltung. Koriandersamen werden im Ganzen oder gemahlen genutzt und harmonieren mit ihrem mildsüßlichen bis würzig-harzigen Aroma sowohl mit pikanten als auch süssen Gerichten. Da wären Marinaden, Reisgerichte, Joghurtsossen und herzhafte Joghurtgetränke zu nennen. Koriander ist ebenfalls ein unverzichtbarer Bestandteil des Garam Masala.
     
  • Tamarinde - der Name leitet sich aus dem Arabischen ab: Tamr hindi wird die Hülsenfrucht genannt, Indische Dattel. Und das, obwohl sie eigentlich aus Afrika stammt. Das süsssäuerliche bis herbsaure Fruchtfleisch verleiht, verarbeitet zu Mus oder Paste, vielen indischen Gerichten und Chutneys ihren typischen säuerlichen Geschmack.
Ras_el_Hanout_Linsensalat_Quelle_Alnatura_Fotograf_Oliver_Brachat

Alnaturas Gewürze-Küche

Ein besonderes Gewürz:

Ras el Hanout bedeutet „Kopf des Ladens“, da in marokkanischen Gewürzgeschäften der Chef aus der Vielfalt orientalischer Aromen eine vollendete Mischung herstellt. Das Alnatura Ras el Hanout ist eine Komposition aus 17 pikanten und blumigen Bio-Gewürzen wie Koriander, Bockshornklee, Kurkuma sowie Zimt, Rosenblüten und Muskatnuss. Es passt perfekt zu orientalischen Speisen mit Couscous und Gemüse, Lammfleisch-Gerichten aus der typisch marokkanischen Tajine oder schlicht in Joghurt-Dips.

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