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Erdbeeren

Endlich wieder Erdbeeren, freut sich Jung und Alt alljährlich über die ersten heimischen Früchte.

Damit jedoch genügend zur Verfügung stehen, muss das Wetter mitspielen. Zum anderen bedarf es genügend Mitarbeitender auf den Erdbeerhöfen, die die vielen händischen Arbeiten vom Ausbringen der Setzlinge bis zum Pflücken der reifen Beeren übernehmen. Erdbeeren im Regal sind also nicht selbstverständlich, sondern eine kleine Kostbarkeit.


Bio-Erdbeeren machen Arbeit

Dass Bio-Erdbeeren mehr kosten, liegt unter anderem an den aufwendigen Massnahmen beim Anbau. So besteht bei Erdbeeren ein hohes Risiko eines Befalls mit Schimmelpilzen und Krankheiten. Konventionelle Betriebe spritzen Fungizide und andere Pestizide, meist ergänzt durch Gift gegen Beikräuter und synthetischen Stickstoffdünger für mehr Ertrag. Bio-Höfe setzen dagegen auf geeignete Erdbeersorten und Böden mit gesunder Mikroflora. Pestizide sind tabu, als Dünger dient notfalls Bio-Mist. Gegen Wildwuchs und die Ausläuferfäden helfen Hackstriegel und Handhacke. Und damit sich keine Feuchtigkeit staut und die Erdbeeren nicht faulen, setzen Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern die Reihen in grösseren Abständen und bringen bei beginnender Reife Stroh dazwischen aus. Im Frühjahr schützen sie die Jungpflanzen mit Vliesen vor Frost. Zur Blütezeit ist dann frische Luft wichtig für die Wind- und Selbstbestäubung der Pflanzen. Manche Bio-Höfe stellen ausserdem Bienenkästen an den Feldrand. Untersuchungen zufolge trägt Bienenbestäubung dazu bei, dass sich mehr Früchte ausbilden und diese ein noch feineres Aroma aufweisen.

Manchmal müssen Bio-Beeren reisen

Erdbeeren sind sehr beliebt - für die grosse Nachfrage reicht die Ernte aus dem Inland insbesondere ausserhalb der Hauptsaison von Mai bis Anfang Juli nicht aus, deshalb werden Erdbeeren importiert. Wie im konventionellen Bereich ist Spanien in Europa das wichtigste Lieferland, danach Italien und die Niederlande. Der Nachteil: Speziell Erdbeeren aus dem Süden hinterlassen durch die nötige Bewässerung und den Transport einen erheblichen ökologischen Fussabdruck. Also, wann immer möglich, zu Bio-Erdbeeren aus der Region greifen.

Aromatisch und vielfältig

So klangvoll der wissenschaftliche Name – Fragaria –, so vielfältig Duft und Geschmack, die je nach Sorte, Wetter, Anbau und Reife variieren. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich Erdbeeren ein bis zwei Tage. Gewaschen werden sie erst direkt vor dem Verwenden, und das mit Stiel und Kelchblättern. Das Spektrum an Zubereitungsmöglichkeiten reicht von diversen Dessert-Möglichkeiten wie Cheesecake, Glace und Mousse bis hin zu Energy Balls und Salatideen.


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