Navigation

Bio-Landbau ist aktiver Klimaschutz

Je mehr Bio, desto mehr Klimaschutz!

Der Bio-Landbau geht sorgsam mit unserer Umwelt um: Die Artenvielfalt wird erhalten, der Boden, das Grundwasser und das Klima werden geschützt. Fördere mit deinem Einkauf den Bio-Landbau.

Die Wärme der Sonne erreicht uns wegen der klimaschädlichen Gase, die wir in die Atmosphäre entlassen, immer ungebremster. Dadurch steigen die Temperaturen so sehr, dass das ökologische Gleichgewicht auf der Erde nachhaltig gestört wird.

Ein belebter, humusreicher, organisch gedüngter Boden bindet das klimaschädliche Gas CO2. Besonders gut bindet von Bio-Bauern bewirtschafteter Boden CO2.

Zudem werden Bio-Äcker überwiegend organisch gedüngt und kommen ohne Pestizide und Kunstdünger aus. Deshalb setzen sie weniger Distickstoffmonoxid (Lachgas) frei.

 

INFOGRAFIK_Bio_hilft_dem_Klima_DINA3quer_WEB

 

Die Tierhaltung ist artgerecht und die Anzahl der Tiere pro Quadratmeter ist limitiert. Die Tiere verbringen viel Zeit im Freien und werden mit Bio-Futter ernährt.

Die Bio-Bauern tragen Ihrem Boden Sorge. Sie gestalten die Fruchtfolgen vielseitig und tragen so zu fruchtbaren Böden bei. Bio-Betriebe streben einen möglichst geschlossenen Kreislauf an.

ALN_Bio_Qualitaet_Bodengrafik_Biolandbau

Bio – gesetzlich geregelt

Der Begriff „Bio“ ist gesetzlich geschützt. Nur wenn die Anforderungen der Bio-Verordnung erfüllt sind, darf ein Lebensmittel als „Bio“ verkauft werden, egal ob es im In- oder Ausland produziert wurde. Die grundlegenden Standards des Bio-Landbaus sind in den Bio-Verordnungen (Schweiz oder EU) detailliert geregelt. Aufbauend auf die gesetzlichen Bio-Verordnungen können privatrechtliche Richtlinien von Anbauverbänden, die strengere Anforderungen haben, dazukommen, z.B. Knopse Bio SuisseNaturland, Bioland oder Demeter.

Bio – regelmässig kontrolliert

Wo Bio draufsteht, ist immer auch Bio drin. Regelmässige Kontrollen bei der Verarbeitung und bei Importen von Bio-zertifizierten Produkten sind Pflicht. Staatlich anerkannte Kontrollstellen überprüfen die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen mindestens einmal jährlich bei allen Unternehmen, die Produkte aus biologischem Landbau zur entsprechenden Vermarktung landwirtschaftlich erzeugen, sie verarbeiten oder importieren.

Klimafreundliche Ernährung

Unsere Ernährung ist für einen Teil der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dazu zählen der Anbau und die Weiterverarbeitung, die Transportwege, die Lagerung und der Handel, aber auch die privaten Haushalt. Du, als Konsument, kannst viel bewirken und aktiv für den Klimaschutz tun. Tagtäglich und unkompliziert. Entdecke hier einfache Tipps für deinen Alltag.

Vergleicht man die Klimabilanz von pflanzlichen Lebensmitteln mit tierischen, so schneiden Gemüse, Hülsenfrüchte, aber auch Milch- oder Fleischalternativen besser ab. Und das zum Teil deutlich. Schon allein, weil die Produktion von tierischen Lebensmitteln viel mehr Fläche und Energie benötigt als die von pflanzlichen.
Das soll nicht heissen, dass Du grundsätzlich auf tierische Produkte verzichten musst. Aber scheu dich nicht, diese Lebensmittel auch einmal durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Die Klimabilanz deiner Ernährung kannst Du so nachhaltig verbessern. 

Dass in der Landwirtschaft klimaschädliche Gase entstehen, ist unumgänglich. Aber: Die biologische Landwirtschaft stösst weniger davon aus als die konventionelle. Und: Gesunde, humusreiche Böden – wie sie vor allem auf ökologisch bewirtschafteten Flächen vorkommen – binden CO2.
Auch schützt die feinkrümelige Struktur der Humusschicht vor Austrocknung und Überschwemmung, den typischen Begleiterscheinungen des Klimawandels.

Erdbeeren sollte man essen, wenn sie Saison haben: im Sommer. Und exotische Früchte als das betrachten, was sie sind: eine Rarität.
Schliesslich haben beide – auch die Import-Erdbeeren im Winter – einen langen Weg hinter sich und damit einen beachtlichen CO2-Fussabdruck. Vor allem wenn die Produkte mit dem Flugzeug gereist sind.

Unsere Klimaempfehlung: Orientiere dich am Saisonkalender. Im Frühjahr kommen Spargel und Rhabarber, etwas später frische Rüebli und Salat, und in den Sommermonaten können wir aus dem Vollen schöpfen. Der Herbst bringt Kartoffeln, Kohl, Kürbis und Randen – allesamt gut lagerfähig, auch für den Winter.

Neben der Saisonalität sind auch kurze Transportwege zu begrüssen. Entscheide dich, wann immer möglich, für Produkte aus der Region. Mit einer Einschränkung: Fährt man für wenige Kilogramm Äpfel oder Kartoffeln extra mit dem Auto, macht das aus Klimasicht wenig Sinn.

Lass das Auto vor allem für kleine Einkäufe stehen. Nutze stattdessen das Velo, öffentliche Verkehrsmittel oder geh zu Fuss. Denn unnötige Autofahrten machen die Vorteile einer klimaverträglichen Lebensmittelauswahl schnell zunichte.
Ist ein Auto für den Einkauf dennoch nötig, so plane diesen gut und verbinde die Fahrt möglichst mit anderen unerlässlichen Wegen. Oder aber biete in Nachbarschaft und Bekanntenkreis Fahrgemeinschaften an. 

Rund 25% der Umweltbelastung der Ernährung der Schweiz sind auf Food Waste (vermeidbare Lebensmittelabfälle) zurückzuführen. Jährlich produzieren Schweizer Haushalte sogar eine Million Tonnen Lebensmittelabfälle, rund die Hälfte davon wäre vermeidbar (BAFU, 2019). Möglichkeiten, Abfälle und unnötige Reste zu vermeiden, gibt es in jedem Haushalt. Weitere Tipps gibt es hier.

Pflanzliche Alternativen

Wer auf tierische Produkte komplett verzichtet, der lebt und ernährt sich vegan

Bei Alnatura findest Du eine Vielzahl an veganen Produkte, gekennzeichnet mit der Veganblume. Das Logo der Vegan Society hilft bei der Orientierung.

In unseren Alnatura Bio Super Märkten findest Du eine grosse Auswahl an veganen Produkten: Produktübersicht

Zudem kannst Du auf unserer Webseite nach veganen Rezepten filtern: Rezepte